Das NEUE zeigt sich! Freudvolle Initiativen-Sammlung

Das NEUE zeigt sich! Wir von der Gaia-Akademie unterstützen mit unserer Initiative „Zeig dich! Erprobungsraum“ Träume und Visionen von weisen Frauen und Männern, damit sie behutsam Gestalt annehmen und Wirkkraft entfalten können. Viele andere Initiativen sind bereits sichtbar:

Wir sind mitten im Wandel und täglich wächst die freudvolle Sammlung von nachhaltigen, lebenswerten Initiativen, die erste Erfolge haben! Der Einsatz von Pestiziden soll laut EU um 50 % gesenkt werden. Unternehmen ab 500 Mitarbeiter*innen müssen ab Ende 2020 Nachweise für Menschlicheit und Nachhaltigkeit erbringen.

Jetzt, nachdem die Corona-Einschränkungen langsam aufgehoben werden, ist es wesentlich, unsere Herz-, Denk- und Handlungsräume weit zu öffnen (oder neu entstehen zu lassen) für die Entfaltung der neuen Welt! Viele Menschen engagieren sich seit vielen Jahren in weltweiten Initiativen für ein Leben, das für alle Wesen dieser unserer Erde erfüllend ist. JETZT nehme ich wahr, wie diese Initiativen sich immer rascher vernetzen, um ein anderes, nachhaltiges, gemeinwohlorientiertes Wirtschaften zu fordern.

JETZT nehme ich wahr, wie die Stimmen nicht aufhören, für ein würdevolles Leben in jedem Alter, in jedem Land, sich zu erheben. Wir Regierungen zum Umdenken und zur Schaffung von menschenwürdigen Rahmenbedingungen durch Covid 19 gezwungen werden.

JETZT nehme ich wahr, wie ganz neue Demonstrationen entstehen, die mehr Meditationen sind. Neue Bewegungen, viele von Frauen ausgehend, die für „wir hüten das Heilige des Lebens“ tanzen und sich ebenfalls weltweit vernetzen.

JETZT ist die Zeit, in der aus der Raupe ein Schmetterling wird. Wir sind wie die Imagozellen eines neuen Schmetterlings, die sich grade aus dem Raupenstadium heraustransformieren. Die Imagozellen fangen, nachdem sie einige Zeit erfolglos bekämpft wurden, an, sich zu größeren Grüppchen zusammenzuschließen. Sie erkennen, dass sie dabei sind, ein eigenes Wesen zu bilden. Sobald das der Fall ist, werden die bisherigen Raupenzellen zu einer Nährlösung für die Imagozellen und die Wandlung zum Schmetterling vollendet sich. Diesen Kipppunkt steuern wir grade als Gesellschaft weltweit an – wir sind die Imagozellen, aus denen ein neuer Schmetterling entsteht!

„Eine andere Welt ist nicht nur möglich, sie ist schon im entstehen. An einem ruhigen Tag kann ich sie atmen hören„.
Text aus der Rede von Arundhati Roy (Indien), gehalten auf der Schlußkonferenz „Kampf dem Empire“ im Gigantinho am 27.01.2003.

Freudvolle Initiativen-Sammlung, ab 25. Mai 2020:

Zeig dich! Erprobungs- und Ermächtigungsraum für weise Frauen und Männer

Ökopioniere in Südtirol – Hotels & mehr

Neuseeland denkt 4 Tage-Woche an

Ö1 Projekte-Sammlung „Reparatur der Zukunft“

Im neuen Hamburger Koalisationsvertrag ist Gemeinwohlbilanz vorgesehen!

Spanien: Online-Kongress „Eine Wirtschaft nach der Pandemie muss eine Wirtschaft des Gemeinswohls sein“

Italiens Regierung will 600.000 Migrant*innen legalisieren

Hotels für Obdachlose – Kananda plant neue Wege

Dream into action – ein Zukunfts-Lesebuch zur Ermutigung

Zukunftsfähig Wirtschaften – Maja Göpel, u.a. Mitglied im club of rome

Nie war die Zeit günstigen für eine nachhaltige Wirtschaft – M. Göpel und Chr. Felber im SPIEGEL-Interview

Wochen der Weichenstellung – Fenster der Möglichkeiten, Zukunftsinstitut

3 Gemeinden sind klimaneutral und Gemeinwohl-Bilanzierend

5 Punkte Nach-Corona-Manifest von 174 Wissenschaftler*innen

Entschleunigungswunsch von Magna-Chef, Autoindustrie

Norwegen verbiete alle Palmöl-Biokraftstoffe (Sep. 2019)

Was braucht es von uns als Personen, damit dieses NEUE wirklich sich entfalten kann?

Es braucht, dass wir weite offene Denk- Herz- und Handlungsräume schaffen. Dies ist zum einen ein persönlicher Prozess, den jede und jeder von uns durchleben wird oder bereits durchlebt hat. Dazu braucht es ein Durchleben aller Trauerphase, Transformationsphasen von Schock, Ablehnung, Wut, Angst, Verzweiflung – hin zum Annehmen all dessen, was da ist – das Gefühl dazu erlauben und würdigen, loslassen können, was gehen will und die folgende Leere erlauben.

Aus dieser Hingabe an das Unsichere, das Nichtwissen, an das Urvertrauen ins Leben, in der Rückverbindung zur Erde, entsteht ein neues Vertrauen, eine neue Sicherheit – aus der neue Möglichkeiten und Handlungsräume erwachsen, die ich mir vorher nicht erträumen konnte. Eine tiefe Verbundenheit mit den natürlichen Zyklen des Lebens schenkt mir Sicherheit. Aus einem sicheren Ort heraus kann das Herz sich öffnen und grenzenloses Denken wird möglich. Weise Visionen enstehen wie von selber und daraus folgend ein Handeln, das dem Leben, unserer Erde, den Menschen dient.

Wenn es uns gelingt, diese Räume zu öffnen, dann kommt das Neue von selber – es ist bereits in Bewegung. Es braucht unsere Offenheit und Liebe, dass wir es fühlen und sehen und annehmen können! Es braucht unsere weiten Räume, um einziehen zu können.

Dankbarkeit ist ein weiteres Feld, das es braucht, damit das Neue entstehen und sich zeigen kann.

Dankbare Menschen sind wie fruchtbare Felder, sie geben das Empfangene zehnfach zurück.[Lohn der Wahrheit I, 7 (Helmuth).

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