Die Königin ruht – Das GAIA Prinzip

Die Königin ist eine Kaiserin und ruht. Ein Beitrag von GAIA-Begeisterter Eva Peter-Heinrich.

21.12. – 6.1.
Die Kaiserin ruht. ?
Wirklich innehalten? Geht denn das überhaupt? Für eine Führungsfrau ?

Die Kaiserin hat keine Scheu vor dem Nichts.
(1) Sie weiß: „Im Nichtstun bleibt nichts ungetan“ ( Lao Tse). In allen lebendigen Systemen wechseln Zeiten der Aktivität mit Zeiten der Ruhe ab. So wie die Pause zwischen Einatmen und Ausatmen. Der Winter entspricht der Zeit der Ruhe, dem tiefsten Yin. In dieser Zeit erneuert sich unter der Erde die Kraft der Wurzeln. Wenn die Tage immer kürzer werden und die Dunkelheit sich ausbreitet, entsteht ein natürliches Langsamer werden. Auch die Kaiserin genießt die tiefe Ruhepause, und nutzt sie zur Stärkung ihrer Wurzeln: Nicht durch Aktivität. Denn hier geht es um Bereiche, die sie aktiv nicht erreichen kann. Ein bewusstes nach innen Gehen bedeutet Zu-lassen.

Die Kaiserin zieht Bilanz, und schließt das zu Ende gehende Jahr in Frieden ab.
Alte Rechnungen sind beglichen, Streitigkeiten geregelt, vergeben, zutiefst (2) verziehen. Damit ist sie frei, mit Wertschätzung und Vergebung auf das alte Jahr und auf seine Ereignisse zurück zu blicken. Sie kann alle Erfahrungen akzeptieren, alles Gewesene willkommen heißen in ihrem persönlichen Erfahrungsschatz. Räuchern unterstützt die emotionale Reinigung.

Die Kaiserin meditiert.
In der Zeit „zwischen den Jahren“ zieht sie sich an einen ruhigen Platz zurück. Spüren, in die Stille lauschen, mit dem Herzen und mit dem Bauch „sehen“ – das geht nur in der Stille, und am besten in der Dunkelheit. Wo stehe ich jetzt? Was ist jetzt wichtig für mich zu erkennen? Welche Botschaften birgt die tiefe Dunkelheit, der innerste Schoss von Mutter Erde, die uns trägt, für mich? Die Kaiserin bittet um ein Zeichen. Sie bleibt offen und achtsam in diesen Tagen und Nächten, um es zu erkennen.

Die Kaiserin wählt ihre Wünsche weise.
Die Durchlässigkeit der Tage und Nächte zwischen den Jahren (3) unterstützt das wirksame Wünschen. Die Kaiserin gestaltet damit die Kräfte des Werdenden mit, das nun beginnen wird sich zu formen. Das Neue ist noch nicht da. In dieser Zeit schöpferischer Stille wartet es darauf, geboren zu werden, so wie auch das Licht bald wieder kommen wird. Was will ich einladen in mein Leben für das kommende Jahr? Die Kaiserin formuliert ihre Wünsche in Stille und in zuversichtlicher Freude auf das Kommende, so als seien ihre Wünsche schon erfüllt. Das Verräuchern von Kräutern setzt in Funken die Kräfte des drinnen gespeicherten Sonnenlichts frei und unterstützt die Verbindung zur Schöpfungsenergie.

Die Kaiserin hält jetzt inne.
Mitte Jänner hören wir uns wieder. ————————————————————————————————————————————– (1) Li/Krautwald, Der Weg der Kaiserin (2) http://www.radicalforgiveness.com
(3) Courtenay, Rauhnächte

Empfehlung für jede Kaiserin und Königin: „Mit Kaiserinnen auf Sommerfrische im Ausseerland“, Urlaubs-Frauenseminar im Juli/August 2020

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