Eine große Vision ist Realität – Gemeinwohlökonomie

Eine große Vision ist Realität geworden: schneller als viele sich vorstellen konnten, ist die Gemeinwohlökonomie, die im Jahr 2010 als Vision von 15 Unternehmer*innen und Christian Felber an die Öffentlichkeit ging, heute Realität für weltweit 1000de Menschen und Unternehmen geworden! Die Gemeinwohlökonie hat viele beeindruckende Ergebnisse vorzuweisen – das GAIA-Prinzip war zu Beginn mitgestaltend dabei. Hier ein Auszug aus einem der letzten derstandardArtikel mit Christian Felber:
„…..Eine pragmatistische Theorie wie die Gemeinwohl-Ökonomie muss sich in der Praxis bewähren, was sie auch tut: Am Tag der multiplen Panikattacke von Erhard Fürst („Katastrophe“, „Chaos“, „Zerstörung“, „Zusammenbruch“, „Putsch“, „Nordkorea“) hat sich das 2000. Unterstützerunternehmen eingetragen. 320 davon haben eine Gemeinwohlbilanz erstellt, darunter die Sparda Bank München, Schachinger Logistik oder der Outdoor-Ausrüster Vaude. Weltweit hat sich in nur fünf Jahren eine Bewegung aus 19 Vereinen und über 100 Regionalgruppen aufgespannt – diese Realität kann auch die Industriellenvereinigung nicht überkleben!

+ In der spanischen Gemeinde Orendain stimmten 89,6 Prozent der Bürger für den Weg zur Gemeinwohlgemeinde.
+ Stuttgart hat ein Budget für die Bilanzierung von Gemeinwohlbilanz-Betrieben freigegeben.
+ Der Südtiroler Landtag hat die Förderung von Gemeinwohlunternehmen und -gemeinden beschlossen.
+ Die Salzburger Landesregierung hat die GWÖ im Programm.
+ Im 350-köpfigen EU-Wirtschafts- und -Sozialausschuss haben 86 Prozent für die Gemeinwohl-Ökonomie gestimmt
+ An einem Forschungsprojekt der Unis Kiel und Flensburg beteiligen sich drei Dax-Konzerne, das Bildungsministerium in Berlin fördert es mit 600.000 Euro.
+ Die Universität Barcelona ist nach der FH Burgenland und der Lausanne Business School die erste Uni, welche die Gemeinwohlbilanz erstellt. Zudem hat sie einen Unesco-Lehrstuhl GWÖ eingereicht.
+ Die Karl-Franzens-Universität Graz hat uns den Lehrpreis 2012 verliehen.
+ Die englische Ausgabe der Gemeinwohl-Ökonomie erfreut sich des Vorworts eines echten „Wirtschaftsnobelpreisträgers“: Eric Maskin.
+ International wird die Bewegung von Otto Scharmer bis Helga Kromp-Kolb, Manfred Nowak bis Konrad Paul Liessmann unterstützt.

Die GWÖ ist ein vollständiges Alternativmodell, eine Weiterentwicklung der sozialen Marktwirtschaft zu einer ethischen und tatsächlich liberalen Marktwirtschaft, weil sie für alle Menschen die gleichen Rechte, Freiheiten und Chancen vorsieht. Sie behebt den zentralen Systemfehler der gegenwärtigen Wirtschaftsordnung, die Verwechslung von Ziel (Gemeinwohl) und Mittel (Geld), und lenkt die unternehmerische Energie auf die Grundwerte der Gesellschaft, was einen ethischen Strukturwandel auslöst – Schumpeter hätte seine helle Freude. Dadurch wird aber der heilige Gral des Kapitalismus entweiht: Das Kapital wird vom Zweck zum Mittel für ein gutes Leben, es verliert sein Grundrecht auf immerwährende Vermehrung, und sein Einsatz muss sich anhand höherer Werte bewähren. Derzeit ist es umgekehrt, weshalb die real existierende Wirtschaftsordnung die großen Probleme der Zeit mitverursacht: Sinnverlust, Klimawandel, Ressourcenkriege, Zwangsmigration, Explosion der Ungleichheit und Erosion der Demokratie. Wo sind hier die Antworten der Säulenheiligen? Welche Lösungsansätze hat die Mainstream?….“

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Eine Vision, die in diesem Feld dazugehört, ist der Aufbau der Bank für Gemeinwohl – hier können Sie/du mitgründen und Genossenschafter*in werden. Und hier können schon Projektanträge eingereicht werden!

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