Termindiät fürs NICHTS

Termindiät fürs NICHTS. Eine Anregung aus der Praxis einer Vielbeschäftigen.
Erntedank  ist vorbei. Der Fülle ist bewusst gedankt. Die Reste vom Fest sind verputzt. Und was nun ?
Nutzen Sie den nächsten Herbststurm, und fegen Sie die Reste vom Fest sowie anderes unbrauchbar Gewordenes in Ihrem privaten und beruflichen Umfeld weg: Schaffen Sie Platz. Platz, damit sich das Nichts niederlassen und ausbreiten kann.
Denn dann, wenn die Blätter fallen, viele Tiere verschwinden, das Tageslicht immer weniger wird, die Kräfte und Säfte sich zurückziehen , ist sichtlich nicht der ideale Zeitpunkt, um ein neues Großprojekt im Außen zu starten; die Natur tut es ja auch nicht. Nun ist’s gut, sich dem inneren bereits bestehenden Reichtum zuzuwenden .

Nur wenn Sie NICHTS eine Weile zulassen können, kann dort wieder etwas Neues entstehen, wenn es so weit ist . Nach dem GAIA Prinzip ist das Anfang Februar, wenn sich aus der im Dunkel der Wintermonate gewährten Ruhe die Ahnung des Neuen  zu zeigen und kraftvoll nach außen zu streben beginnt. Das NICHTS auszuhalten und ihm bewusst Raum und Zeit zu geben, fällt vielen von uns nicht  leicht: wir glauben dann, nicht „produktiv“ genug zu sein . Stimmt denn das? „In der Ruhe liegt die Kraft“, sagen jedenfalls weise Menschen in China und anderswo. Auch die der mächtigen Bärin, in vielen Kulturen die Königin der Tiere. Sie hält Jahr für Jahr ihren Winterschlaf, im totalen Rückzug, und sammelt nicht nur erneut ihre gewaltige Kraft für das neue Bärenjahr, sondern es wächst auch neues Leben in ihrem Leib. Nur – von außen sieht man nix ;-) … .

Ruhe ist bei uns ein bisschen unmodern. Kennen  Sie das? Eine Chefin, KollegIn, man selber  tut … und tut … und tut …und das noch … und das noch …und das auch noch … und spürt schon: uff, das wird langsam zu viel … und weiter … und  PRACK. Dann liegt sie/ich im Bett – Grippe, Unfall, … – und kann gar nix tun. Wenn Sie sich nicht bewusst selber für eine Phase des Nichtstuns entscheiden, sorgt das Leben dafür, dass Sie Zeit zum Nachdenken, zur Evaluierung Ihres Lebens, zur Einkehr erhalten.

Wie schafft man sie nun bewusst selbst für sich, diese Zeit?

Mit Termindiät:
Begonnene Zyklen abschließen, nichts Neues aufgreifen – egal wie spannend es klingt! Regelmäßige(!) Ruhe – morgens, abends, am Wochenende, am freien Tag – zur guten Gewohnheit werden lassen, wobei es mit kleinen feinen Schritten  leichter geht. Die Termindiät gilt ja nicht für immer. Aber jetzt sagen Sie möglichst oft NICHT zu, wenn Aktivitäten, Hektik, Betriebsamkeit bei Ihnen anklopfen und in Ihren Terminkalender reinwollen. Sagen Sie „nein, danke!
Und seien Sie gespannt, was dann passiert!

Ich freue mich auf Nachricht.
(Aber erst im Jänner ;-) )

Natür-liche liebe Grüße,
Eva Peter

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