Von der Idee zur Umsetzung „Strategieworkshop“

Beitrag von Raimund Wiesinger

Schlüsselpersonen des Unternehmens und aus seinem Umfeld erarbeiten gemeinsam eine Strategie und beschließen gemeinsam und verbindlich Nutzen stiftende Maßnahmen.

Motive:
Es gibt eine neue Vision.
Es ist höchste Zeit für Neues.
Kunden sind nicht mehr begeistert.
Der Preis stimmt nicht mehr.
Der Wettbewerb drängt.
Ein Aufbruch ist notwendig.
Eine Strategie fokussiert die dafür eingesetzte Energie.

In einem Vorgehen nach dem zyklischen Gaia-Prinzip passen Strategieworkshops gut ans Ende der Phase „Vision“ bzw. an den Beginn der Phase „Wachstumsbeginn“. Dabei wird die vorliegende Vision in konkrete Schritte gegossen.

Wie gehen wir vor?
Erst weiten wir den Blick auf Möglichkeiten und Notwendigkeiten – und bringen dann auf den Punkt, was zu tun ist. Was gemeinsam erarbeitet wurde, ist für alle verbindlich.
Im Workshop wird das für alle sichtbar. Danach wird umgesetzt.
Damit folgt auch ein Strategieworkshop meiner bewährten Architektur.

Workshop-PrinzipDie Architektur meiner Workshops
Ich vergleiche meine Workshops gerne mit der geometrischen Figur einer auf der Spitze stehenden Raute.
Zu Beginn werden die Voraussetzungen geschaffen:

 

• Vorgaben (wie Ziele und Rahmenbedingungen für die gemeinsame Arbeit) bekannt geben
• vorhandenen Input einbringen
• die Richtung klären
• und ganz wichtig: Sicherheit und Vertrauen schaffen

Dann öffnen wir den Raum für Kreativität, im Wesentlichen mit verschiedenen Brainstorming-Methoden. Ein Erfolgsfaktor dabei ist es, möglichst alles zuzulassen, nicht zu zensurieren und nicht zu bewerten.

Das Filtern und Auswählen beginnt erst, wenn wir den Raum wieder verengen und konkrete Ergebnisse erarbeiten. Dann werden Ideen verknüpft, angereichert, ausgewählt und priorisiert, sowie Maßnahmen abgeleitet. Wenn genügend Zeit ist, nützen wir die Energie und den Schwung der Gruppe, diese Maßnahmen gleich ein Stück weit auszuarbeiten, erste Arbeitspakete zu bilden und zu verteilen.

Die Umsetzung im Workshop beschlossener Maßnahmen gelingt in der Regel besser, wenn für jede Maßnahme eine im Workshop anwesende Person die Verantwortung übernimmt – auf Basis von Überzeugung, Kompetenz, Ressourcen und Begeisterung für die Sache – und nicht nach außen delegiert wird.

Ein Überblick über den gesamten Workshop, die Prüfung, ob die gesteckten Ziele erreicht worden sind, und die Abstimmung oder Festlegung ganz konkreter nächster Schritte runden den Workshop ab.

Inhaltliche Eckpunkte eines Strategieworkshops
• Sie blicken nach innen und nach außen (SWOT-Analyse).
• Sie nutzen alle verfügbaren Ressourcen, auch “unsichtbare”.
• Sie betrachten kritisch Ihre Marktgrenzen und Wettbewerbsfaktoren.
• Sie konzentrieren sich auf das Leistbare und das Machbare, Sie bleiben handlungsfähig.

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