Höhepunkt ist Wendepunkt

Am 21.6. 2018 um 12:07 Uhr war der Sommersonnwende-Punkt. Seit diesem Zeitpunkt werden die Tage wieder kürzer und die Nächte länger. Wir nennen diese GAIA-Zeitqualität „Reifen“. Im Naturjahreskreis vollzieht sich eine Wende, die es nur 1 x in einem ganzheitlichen Zyklus gibt: das, was sich zur Wintersonnewende am 21.12. in einem kleinen Funken nach außen zu richten begann, ist jetzt am Wachstumshöhepunkt angelangt und hat seinen größten sichtbaren Ausdruck in diesem Zyklus erreicht. Nach dem Gaia-Prinzip beginnen sich langsam die Energien wieder nach innen zu wenden. Würden die Sonnenkräfte jetzt weiter wachsen, würde das Feuer unsere Vegetation vernichten. Deshalb ist diese Wende eine Vorraussetzung, dass angelegte Früchte jetzt ausreifen können.

Was heißt das für unser persönliches Leben? Für den beruflichen Alltag?
„Rasten-ruhen-reifen“, hat es neulich Manuela Mätzener, eine Unternehmerin und GAIA Prinzip-Anwenderin, genannt.

Was wendet sich in Ihrem Leben? Was hat den Wachstumshöhepunkt erreicht und will jetzt ausreifen? Welche Visionen und Träume des Winters sind jetzt im Sommer manifestierte Schöpfung geworden?
„In der Entwicklung des GAIA Prinzips wurde eine neue Ebene erreicht: das GAIA-Buch, an dem 7 Jahre gearbeitet wurde, ist veröffentlicht. Zufriedenheit und Sattheit machen sich breit!“, stelle ich fest, als ich mich mit der Frage beschäftige.

Die Sonne wird ihre Feuerkraft als Hitze in den nächsten Wochen noch verstärken. Dieses Feuer steht jetzt allerdings nicht mehr fürs Höhenwachstum zur Verfügung, sondern zum Ausreifen, Nähren, Fülle genießen. Das, was gewachsen ist, mag sich im prallen hellen Licht  zeigen, nichts mag verborgen bleiben. „Wir neigen oft dazu, nur auf das zu schauen, was noch fehlt. Die Bewusstwerdung dessen, was schon manifest wird, nährt das Vertrauen. Das Vertrauen in sich selber und das Vertrauen ins Leben“, meint Harald Koisser, GAIA Begeisterter, der sich gerade seiner persönlichen und beruflichen Erfolge in diesem Jahr bewusst wird.

Wie kann Genuss noch mehr genossen werden? Wie kann die Fülle noch intensiver angenommen werden? Mein Sommercredo ist: „Genuss erforschen.“ Nach vielen Jahren des Aufbauens, Aufarbeitungen und Sorgen auf vielen Ebenen ist jetzt eine Phase erreicht, in der alle Lebens- und Arbeitsbereiche in Fülle und Pracht und Freude erlebbar sind für mich! Ich trainiere täglich, dieses Glück und Geschenk voll und ganz anzunehmen. Und bin bezaubert davon, was alles geht! :-)

In Österreich feiern wir den Höhepunkt der Feuerkraft mit Sonnwendfeuern. Im Jahr 2014 war ich um diese Zeit in Roncade, 30 km nördlich von Venedig. Hier trifft sich am Sonnwend-Abend das Dorf zu einem festa di manifestatione (Manifestationsfest), wo alle weiß angezogen sind. In Venedig findet heute die l’arte libera la notte statt, die Stadt verwandelt sich in ein einziges lebendige Kunstwerk. Welch prachtvolle, leuchtende Manifestationen!

Lasst uns das Feuer in vielen Varianten feiern und genießen wir den Sommer mit allen Sinnen!

1 Kommentar Schreibe einen Kommentar

  1. vielen Dank für diese Inspiration! Genau das ist es: wenn viel Energie in ein Projekt geflossen ist, dann muß man/frau den Zeitpunkt erwischen, wo es gut ist. wo es reicht. wo es einfach Zeit ist, sich in den Liegestuhl zu legen, sich das Erreichte anzuschauen und die Früchte geduldig reifen zu lassen. Das ist dieses Jahr die Herausforderung für mich: nicht noch mehr anfangen, sondern das Werk dieses Jahres wertschätzen. Eine genussvolle und sonnige Sommerzeit wünsche ich Euch!

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